Uns erreicht folgender Erfahrungsbericht eines unserer
Mitglieder:
"Ich muss immer wieder feststellen, wie
oberflächlich meine Patientinnen bei der Pflege ihres Intimbereichs sind.
" schimpft ein bekannter Gynäkologe aus Frankfurt. "Da werden große
Beträge für spezielle Faltencremes ausgegeben; jedoch für den
weiblichsten aller weiblichen Bereiche, dem Intimbereich, genügt dann ein
normales Duschgel!"
Recht hat er, der Herr Doktor! Gerade diese sehr
weibliche Körperzone erfordert eine besonders sanfte, im pH-Wert
angepasste Reinigung.
Aber - da sind wir wieder mit Herrn Doktor einig -
diese muss durch eine wirkungsvolle Pflege ergänzt werden. Was z.B. bei
den Händen selbstverständlich ist - nach der Reinigung Schutz durch
eincremen - trifft noch wesentlich stärker für den Intimbereich zu.
Bei dieser Arbeit wollen wir uns mit den Möglichkeiten der Milch
für die Intimpflege beschäftigen.
Sowohl zur Reinigung, wie
zur Pflege ergeben sich hier interessante Erkenntnisse, denn die Milch, in
ihrer natürlichen Zusammensetzung, entspricht in vielerlei Hinsicht den
Verhältnissen des weiblichen Intimbereichs.
Die Milchsäure -
übrigens auch natürlicher Bestandteil unserer Hautfeuchtigkeit -
unterstützt die Regulierung des pH-Wertes von 4,2-4,4 im Vaginalbereich.
Wichtig, denn dadurch wird der sog. Säureschutzmantel stabilisiert und das
ist entscheidend für die körpereigenen Abwehr-funktionen gerade in
diesem sensiblen Bereich.
Aber die Milch bewirkt noch mehr. Die
Milchlaktose z. B., ist ein guter Feuchtigkeitsspender, der die natürliche
Hautfeuchtigkeit unterstützt.
Milchfette, den Hautfetten sehr
verwandt, geben ganz natürlich eine angenehme, zusätzliche
Geschmeidigkeit für den äußeren Genitalbereich (Schamlippen und
Klitoris).
Die Milchproteine mit ihren eingelagerten Aminosäuren
lindern unangenehme Juckreize im Vaginalbereich.
Die Wirkung der
Milchproteine ist selbst für Fachleute immer wieder überraschend.
Aber, dass sie sogar bei Problemen, wie Neurodermitis und Schuppenflechte
positive Wirkungen zeigen, ist unbestritten.
Aus der Volksmedizin wissen
wir, dass selbst eine einfache Joghurtpackung, obwohl sie nicht mehr alle
Inhaltsstoffe der Milch hat, z.B. bei einer zu trockenen Scheide die
unangenehme Situation deutlich verbessert. Wie viel umfassender muss die
Wirkung der Milch erst sein, wenn ihr gesamtes Wirkspektrum zum Einsatz kommt?
Aber, nochmals ist zu betonen, dass eine wirkungsvolle Intimpflege
nicht nur aus einer sanften Reinigung, sondern auch aus einer zusätzlichen
Spezialpflegecreme bestehen muss.
Ähnlich, wie bei der Hautpflege
gilt auch hier, dass man mit einer wirkungsvollen Intimpflege möglichst
früh beginnen sollte. Zwar treten die Probleme im Vaginalbereich
verstärkt erst während der sog. Menopause auf, doch auch hier gilt:
Vorbeugen ist besser als zu spät Probleme behandeln zu
müssen.
Produkte, die auf Milchbasis entwickelt wurden, wie die
"In.Milch" Milchkosmetik, bieten hier erfahrungsgemäß gute
Möglichkeiten.
Selbstverständlich müssen Produkte dieser
Art duftstofffrei und im pH von 4,2 liegen. |